Ausstellungseröffnung | Schwimmende Gärten

Der Mieter | Monolog

Das Staatshteater Mainz zu Gast im Zentrum Baukultur

Mieter

von Paco Gámez

aus dem Spanischen von Franziska Muche und Lea Saland

(c) Andreas Etter(c) Andreas Etter

75% mehr Miete soll der Protagonist aus Paco Gámez‘ Monolog Mieter für seine kleine Ein-Zimmer-Wohnung zahlen. Falls er das Geld nicht aufbringen kann, muss er ausziehen. Eine solche Summe wäre wohl für die wenigsten Menschen eine Kleinigkeit. Und so beginnt eine Odyssee mit Versuchen, den Vermieter zu erreichen, um Lösungen zu finden, um das eigene Zuhause nicht aufgeben zu müssen. Doch am Ende bleibt Paco Gámez‘ Erzähler nur die Wahl, vor die er zu Beginn des Stückes gestellt wurde. So versucht er auf seine ganz eigene Weise ein Statement zu setzen.
Wohnungsnot, Inflation und steigende Mietpreise sind Teil der aktuellsten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit, nicht nur in Spanien, wo der Monolog uraufgeführt wurde, sondern nahezu weltweit. Mit dem Zentrum Baukultur-Rheinland Pfalz hat das Staatstheater Mainz einen passenden Spielort gefunden, um zu diesem Thema einen künstlerischen Beitrag zu leisten und zu diskutieren.

Premiere

3. Februar, 19.30 Uhr, im Brückenturm

Inszenierung: Anna Werner

Mit: Benjamin Kaygun

Im Anschluss

Premierenfeier und kurze Ansprachen von

Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin Rheinland-Pfalz

Markus Müller, Intendant Staatstheater Mainz

Weitere Spieltermine

8./10./14. Februar und 29./31. März 2023 jeweils um 19.30 Uhr

Kartenvorverkauf

Der Kartenverkauf erfolgt über das Staatstheater Mainz

Das Zentrum Baukultur ist lediglich Spielstätte, wir nehmen keine Anmeldungen entgegen.

Kommunikation im Raum

 

Innenarchitekturbüros aufgepasst: Hier kommt der Nachwuchs!

Zum Abschluss ihres Masterstudiums Kommunikation im Raum stellen die Absolventinnen und Absolventen ihre interdisziplinäre Qualifikation im Bereich Innenarchitektur und an den Schnittstellen zu Architektur und Design im Rahmen der Masterthesis unter Beweis.

Gegenstand der fachübergreifenden Entwurfsarbeiten sind selbstgewählte und frei erarbeitete Auseinandersetzungen mit dem
Raum und seinen Inhalten als Kommunikationsmedium. Die Arbeiten werden in einer Ausstellung mit Plänen und Modellen präsentiert; zur Eröffnung werden die Absolventinnen und Absolventen feierlich verabschiedet.

Das Zentrum Baukultur und die Fachrichtung Innenarchitektur der Hochschule Mainz laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung Kommunikation im Raum | Freitag, 27. Januar 2023, 17 Uhr

Ausstellung bis 9. Februar 2023

Weitere Informationen unter www.zentrumbaukultur.de

Foto: Kristina Schäfer, Mainz

Prämierung Lebkuchen-Bau-Wettbewerb | Minihaus

15.12.2022 | 17.00 Uhr | Prämierung Lebkuchen-Bau-Wettbewerb | Minihaus Nachhaltige Lebkuchen(Baukultur)

Der Einlass beginnt 16.30 Uhr

Kleine Häuser für kleine und große Leute: Baumhaus, Höhle oder Kapsel – welche Funktion hat der Lebkuchenbau? Wieviel muss sein und wann ist klein groß genug? Passt mein Haus in eine Baulücke oder ergänzt es ein bestehendes Gebäude? Vielleicht wird es auch Teil eines ganz neuen Ensembles und spart dabei Material und Energie ein? Eine (lohnenswerte) Herausforderung – beim Backen ebenso wie beim Bauen! Mit Phantasie sind dem kleinen Lebkuchenhaus keine Grenzen gesetzt. Geselliges Zusammensein mit Punsch und Glühwein im Zentrum Baukultur, Für Familien und Kinder: Gekürt wird unter anderem das schönste Mini-Haus der ganz kleinen Baumeister (bis 6 Jahre)!

Das Zentrum Baukultur lädt herzlich ein zur Preisverleihung Lebkuchen-Bau-Wettbewerb | Minihaus | Donnerstag, 15. Dezember 2022.

(c) Annette Müller, Mainz

Gesprächsabend | Altbauchancen

24.11.2022 | 18.30 Uhr | Altbauchancen | Vortragsabend

Potenziale für Nachhaltigkeit im privaten Wohneigentum

Energetische, wirtschaftliche und ästhetische Sanierung

Wärmepumpen, PV-Anlagen, Wand- und Dachdämmungen – die Gewerke aus dem Bereich der energetischen Ertüchtigung von Bestandsbauten boomen dieser Tage. Aber auch über diese populären Maßnahmen zur Reduktion von Energiekosten und CO2-Emissionen hinaus, ist der Erhalt von Bestandsbauten für das Wohnen nachhaltig – nicht nur energetisch und wirtschaftlich, sondern oftmals auch ästhetisch und sozial. Damit das gelingen kann, bedarf es einer engen Begleitung der Bauherrenschaft hinsichtlich der Finanzierung, energetischer Belange und des gestalterischen Umgangs mit dem Bestand -ganzheitlich betrachtet aber auch in Bezug auf die Integration in eine bestehende Nachbarschaft.

Anhand guter Beispiele betrachten wir an diesem Abend das Thema Altbau als Chance aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln. Das Zentrum Baukultur und die LBS Landesbausparkasse Südwest laden herzlich ein zum Vortragsabend| Altbauchancen | Donnerstag, 24. November 2022, 18.30 Uhr.

Kooperationspartner: LBS Landesbausparkasse Südwest

(c) Herres & Pape

Vortragsabend | Nachhaltiges wohnen – Positionen

21.11.2022 | 18.30 Uhr | Nachhaltiges Wohnen – Positionen

Wohnraum ist knapp und teuer, bezahlbares Wohnen dringend gesucht. Um die Klimaziele zu erreichen, müsste sich der gesamte Bausektor völlig neu aufstellen. Aber es fehlt an Material, an Fachkräften und an Boden. Wie kann also nachhaltiges Wohnen entwickelt werden? An welchen politischen Stellschrauben ist zu drehen? Das Positionspapier „Nachhaltiges Wohnen – Bestand entwickeln“ der Architektenkammer und der beiden rheinland-pfälzischen Verbände der sozial orientierten Wohnungswirtschaft, das  Handlungserfordernisse benennt, wird am Abend vorgestellt und diskutiert.

Das Zentrum Baukultur und die LBS Landesbausparkasse Südwest laden herzlich ein zum Gesprächsabend  | Nachhaltiges Wohnen – Bestand entwickeln | Montag, 21. November 2022, 18.30 Uhr.

Kooperationspartner:

Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz

Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V.

Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V.

(c) Kristina Schäfer, Mainz

Ausstellungseröffnung | Andere Fragen – Kunst unter Arnes Brücke

09.11.2022 | 18.30 Uhr | Andere fragen – Kunst unter Arnes Brücke

Ideenwettbewerb ausgelobt durch das Finanz- und Bauministerium Rheinland-Pfalz

„Andere Fragen“ lautet der Titel eines außergewöhnlichen Landeswettbewerbs anlässlich des 75-jährigen rheinland-pfälzischen Landesjubiläums 2022. Es werden Fragen zu einem besonderen städtischen Ort gestellt: Wir blicken auf und unter die Fußgängerbrücke des Mainzer Rathausensembles. Dieser Raum mit dem dort ansässigen Zentrum Baukultur ist zugleich Thema und Ausstellungsort für einen künstlerischen Ideenwettbewerb. Die Preisträger*innen der Kunstwettbewerbe der letzten Jahre sind aufgefordert, den Durchgangsraum „unter Arnes Brücke“ als Bühne und Anregung für eine künstlerische Interpretation zu nutzen. Sie sollen die Besonderheiten dieses Ortes aufspüren, Potentiale entdecken, Paradoxien aufzeigen und ihre Entwürfe im Modell interpretieren. Die künstlerischen Visionen können im direkten Abgleich mit dem Original vor Ort betrachtet und bewertet werden. Die Bandbreite an Interpretationen und Interventionen wird im Rahmen der Eröffnung von und mit Jurymitgliedern präsentiert und diskutiert.

Das Zentrum Baukultur und das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz la­den herzlich ein zur Ausstellungseröffnung | Andere Fragen | Mittwoch, 9. November 2022, 18.30 Uhr | Öffnungszeiten Ausstellung bis zum 2. Dezember 2022 von 14-18 Uhr.

BEGRÜßUNG

Edda Kurz, Architektin und Vizepräsidentin Architektenkammer Rheinland-Pfalz

EINFÜHRUNG

Doris Ahnen, Ministerin der Finanzen und des Bauens Rheinland-Pfalz

FRAGEN AN DIE JURY

Thomas Dang, Vorstandsmitglied AKRP

Steffen Egle, Direktor der Pfalzgalerie Kaiserslautern

Dr. Ariane Fellbach-Stein, MFFKI

Sabine Groß, Referentin für Landesbau FM

Edda Kurz

Kirstin Volmer, stv. Leiterin LBB-Niederlassung Mainz

Dr. Julia Wallner, Direktorin Arp-Museum Rheinland-Pfalz

Uta Weil, Wettbewerbsausschuss BBK Rheinland-Pfalz

Gesprächsabend | Ampere. Ästhetik. Absicherung

28.09.2022 | 18.30 Uhr | Gesprächsabend | Ampere. Ästhetik. Absicherung

Photovoltaikelemente sicher und ästhetisch einsetzen

Stromproduktion durch Photovoltaik auf Dächern und an Fassaden ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende. Der Anreiz zur privaten und auch gewerblichen Investition in PV-Systeme wird aus ganz verschiedenen Gründen immer größer – nicht zuletzt infolge der Anregung einer Solardachpflicht zumindest im Gewerbeneubau. Die verfügbare Produktpalette ist in stetiger Erweiterung begriffen, Architekten stehen damit vor einer komplexen Herausforderung: Wie lassen sich die entsprechenden Bauteile gestalterisch und Bestands- und Neubauten einfügen? Welche Funktionen können die Elemente neben der Stromerzeugung am Bauwerk zusätzlich übernehmen? Bauwerkintegrierte Lösungen sind auf dem Vormarsch. Aus der Perspektive der Versicherer ergeben sich daraus ebenfalls neue Fragen: Wie kalkuliert sich das Schadensrisiko eines mulitfunktionalen Bauteils? Wie steht es um die Gewährleistung und die langfristige Sicherung der Versorgungskette in Anbetracht der volatilen Anbieterkulisse? Diesen Fragen wird nachgegangen, um einen baukulturellen Beitrag zur Energiewende im Gebäudesektor zu leisten.

(c) TU Darmstadt

Das Zentrum Baukultur und die VHV Allgemeine Versicherung AG laden herzlich ein zum GesprächsabendAmpere. Ästhetik. Absicherung | Mittwoch, 28. September 2022, 18.30 Uhr.

Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz mit 2 Unterrichtsstunden für die Fachbereiche Architektur und Stadtplanung anerkannt.

Begrüßung

Edda Kurz, Architektin, Vizepräsidentin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Impuls (digital)

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz

Vorträge

Holger Klamp, Dirk Kleemann, VHV Allgemeine Versicherung AG
Photovoltaik als architektonisches Element – Praktische Erfahrungen mit Schadensfällen

Hans-Jürgen Stein, Architekt, STEIN HEMMES WIRTZ Partnergesellschaft mbH
Photovoltaik – Gestaltung und Technik

Im Gespräch

Edda Kurz, Holger Klamp, Hans-Jürgen Stein

Moderation
Alexandra May, Immobilienökonomin, Fachjournalistin Immobilienwirtschaft
 

 

ANMELDUNG

16.09.2022 | 18.30 Uhr | Pecha Kucha | Neuer Jockel

DIE BETONISTEN, eine Initiative zur Vermittlung der Nachkriegsarchitektur in Mainz, setzt sich für den Erhalt des Mainzer Rathauses als bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsarchitektur in Mainz ein. Das gleiche Ziel verfolgt die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, aktiv vor allem die Kammergruppe Stadt Mainz, Landkreis Mainz-Bingen.

Auch der Rathausplatz, seit 2002 Jockel-Fuchs-Platz, gehört zum baulichen Ensemble der beiden dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling. Das Plateau bildet die Schwelle von der Stadt zum Rhein. Von hier erreicht man die Rheinpromenade, die Fußgängerbrücke mit Brückenturm führt vom Einkaufsquartier „Am Brand“ zum Plateau. DIE BETONISTEN sehen im Jockel-Fuchs-Platz, als Knotenpunkt der Mainzer Stadtgesellschaft, großes Potential, dass sie den Mainzerinnen und Mainzern näherbringen möchten.

Das Zentrum Baukultur, die Mainzer Kammergruppe der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und DIE BETONISTEN laden herzlich ein zur Pecha Kucha | Neuer Jockel | Freitag, 16. September 2022, 18.30 Uhr.

 

 

Vorläufiges Line-Up:

Moderation
Jonas Grahl, DIE BETONISTEN

  • AT: Debatten rund um das Mainzer Rathaus
    Prof. Emil Hädler, Mainz
  • “Kriegsschadenserfassung und Kriegsschadenskarten – Grundlagen für den Wiederaufbau?”
    Georg Sedlmeyer, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • AT: Jacobsens Entwurf eines Rathaus-Ensembles
    Jennifer Konrad, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und DIE BETONISTEN
  • “Vom urbanen Aufenthaltsort zum Durchgangsraum”
    Robinson Michel, DIE BETONISTEN
  • AT: Wettbewerbe zur Revitalisierung des Rathaus-Platzes
    Thomas Dang, Vorstandsmitglied Architektenkammer Rheinland-Pfalz
  • “Atmosphären in Beton”
    Louisa Focking, Mainz
  • “Vom Angstraum zum Vorzeige-Off-Space. Der Ebertplatz ist ein Biest – oder wie eigentlich alles gut werden könnte mit der Kölner Urbanität”
    Anke von Heyl, Die Brutalisten
  • “Lecker Stahlbeton – neues Storytelling rund um Beton, Offenbach und das World Wide Web”,
    Felix „Filou“ Sauer, Brutalismus Offenbach
  • AT: Nachhaltigkeit in der Denkmalpflege
    Dr. Johannes Warda, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • „Die Stadtterrasse“
    Derya Dogan, Wiesbaden

Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz mit 2 Unterrichtsstunden für alle Fachbereiche anerkannt.

SchUM Visuelles Gedächtnis und Architektur

SchUM Artist in Residence

In einer internationalen Ausschreibung wurden im Sommer 2021 Künstlerpersönlichkeiten eingeladen, ein Arbeitsprojekt vorzuschlagen, das sich auf das geistige und materielle Erbe der drei SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bezieht. Die jüdischen Gemeinden der drei Städte bildeten im Mittelalter einen Verbund, der als kulturelle Wurzel des mitteleuropäischen Judentums gilt, was durch die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe im letzten Jahr gewürdigt wurde. Das Land Rheinland-Pfalz und die drei beteiligten Städte tragen zur Finanzierung und Realisation des Projekts bei.

© Landeshauptstadt Mainz

Inzwischen haben die drei von einer hochkarätig besetzten Jury aus 90 Bewerbungen ausgewählten Stipendiaten teilweise ihren jeweils sechswöchigen Arbeitsaufenthalt angetreten. Es sind die Textilkünstlerin Katya Oicherman aus den USA, die die sich in Worms mit historischen Texten des Chronisten Juspa Schammes befasst, die Musikerin Avery Gosfield aus Italien mit einem Kompositionsprojekt in Speyer und der argentinische Architekt Germán Morales mit Gastaufenthalt in Mainz, der ab August in Zeichnungen und Fotos die baulichen Relikte der drei Judenviertel erfassen wird.

Morales hat sich während seines sechswöchigen Aufenthalts in Mainz, Worms und Speyer als SchUM Artist in Residence ausgiebig mit den Orten jüdischen Lebens und ihrer Architektur auseinandergesetzt. Er stellt seine Arbeitsergebnisse sowie ein früheres historisches Projekt aus seiner Heimat vor. Außerdem erläutert Dr. Marc Grellert, Fachgebiet Digitales Gestalten der TU Darmstadt, das Projekt „Synagogen in Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion“ und blickt auf zukünftige Rekonstruktionsvorhaben, darunter zwei Mainzer Synagogen.

Das Zentrum Baukultur und die Landeshauptstadt Mainz laden herzlich ein zur Ausstellung und Gespräch | SchUM Visuelles Gedächtnis und Architektur | Mittwoch, 21. September 2022, 18.30 Uhr.

Ort: Synagogenzentrum Mainz, Synagogenplatz 1, 55118 Mainz (Eintritt frei)

Das Programm und die Angabe der Fortbildugspunkte werden hier Ende August veröffentlicht.

Eine unverbindliche Anmeldung ist bereits jetzt möglich. ANMELDUNG

Termin

Mittwoch, 21. September 2022 | 18.30 Uhr

Synagogenzentrum Mainz, Synagogenplatz 1, 55118 Mainz

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