Gesprächsabend | Ampere. Ästhetik. Absicherung

28.09.2022 | 18.30 Uhr | Gesprächsabend | Ampere. Ästhetik. Absicherung

Photovoltaikelemente sicher und ästhetisch einsetzen

Stromproduktion durch Photovoltaik auf Dächern und an Fassaden ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende. Der Anreiz zur privaten und auch gewerblichen Investition in PV-Systeme wird aus ganz verschiedenen Gründen immer größer – nicht zuletzt infolge der Anregung einer Solardachpflicht zumindest im Gewerbeneubau. Die verfügbare Produktpalette ist in stetiger Erweiterung begriffen, Architekten stehen damit vor einer komplexen Herausforderung: Wie lassen sich die entsprechenden Bauteile gestalterisch und Bestands- und Neubauten einfügen? Welche Funktionen können die Elemente neben der Stromerzeugung am Bauwerk zusätzlich übernehmen? Bauwerkintegrierte Lösungen sind auf dem Vormarsch. Aus der Perspektive der Versicherer ergeben sich daraus ebenfalls neue Fragen: Wie kalkuliert sich das Schadensrisiko eines mulitfunktionalen Bauteils? Wie steht es um die Gewährleistung und die langfristige Sicherung der Versorgungskette in Anbetracht der volatilen Anbieterkulisse? Diesen Fragen wird nachgegangen, um einen baukulturellen Beitrag zur Energiewende im Gebäudesektor zu leisten.

(c) TU Darmstadt

Das Zentrum Baukultur und die VHV Allgemeine Versicherung AG laden herzlich ein zum GesprächsabendAmpere. Ästhetik. Absicherung | Mittwoch, 28. September 2022, 18.30 Uhr.

Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz mit 2 Unterrichtsstunden für die Fachbereiche Architektur und Stadtplanung anerkannt.

Begrüßung

Edda Kurz, Architektin, Vizepräsidentin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Impuls (digital)

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz

Vorträge

Holger Klamp, Dirk Kleemann, VHV Allgemeine Versicherung AG
Photovoltaik als architektonisches Element – Praktische Erfahrungen mit Schadensfällen

Hans-Jürgen Stein, Architekt, STEIN HEMMES WIRTZ Partnergesellschaft mbH
Photovoltaik – Gestaltung und Technik

Im Gespräch

Edda Kurz, Holger Klamp, Hans-Jürgen Stein

Moderation
Alexandra May, Immobilienökonomin, Fachjournalistin Immobilienwirtschaft
 

 

ANMELDUNG

16.09.2022 | 18.30 Uhr | Pecha Kucha | Neuer Jockel

DIE BETONISTEN, eine Initiative zur Vermittlung der Nachkriegsarchitektur in Mainz, setzt sich für den Erhalt des Mainzer Rathauses als bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsarchitektur in Mainz ein. Das gleiche Ziel verfolgt die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, aktiv vor allem die Kammergruppe Stadt Mainz, Landkreis Mainz-Bingen.

Auch der Rathausplatz, seit 2002 Jockel-Fuchs-Platz, gehört zum baulichen Ensemble der beiden dänischen Architekten Arne Jacobsen und Otto Weitling. Das Plateau bildet die Schwelle von der Stadt zum Rhein. Von hier erreicht man die Rheinpromenade, die Fußgängerbrücke mit Brückenturm führt vom Einkaufsquartier „Am Brand“ zum Plateau. DIE BETONISTEN sehen im Jockel-Fuchs-Platz, als Knotenpunkt der Mainzer Stadtgesellschaft, großes Potential, dass sie den Mainzerinnen und Mainzern näherbringen möchten.

Das Zentrum Baukultur, die Mainzer Kammergruppe der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und DIE BETONISTEN laden herzlich ein zur Pecha Kucha | Neuer Jockel | Freitag, 16. September 2022, 18.30 Uhr.

 

 

Vorläufiges Line-Up:

Moderation
Jonas Grahl, DIE BETONISTEN

  • AT: Debatten rund um das Mainzer Rathaus
    Prof. Emil Hädler, Mainz
  • “Kriegsschadenserfassung und Kriegsschadenskarten – Grundlagen für den Wiederaufbau?”
    Georg Sedlmeyer, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • AT: Jacobsens Entwurf eines Rathaus-Ensembles
    Jennifer Konrad, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und DIE BETONISTEN
  • “Vom urbanen Aufenthaltsort zum Durchgangsraum”
    Robinson Michel, DIE BETONISTEN
  • AT: Wettbewerbe zur Revitalisierung des Rathaus-Platzes
    Thomas Dang, Vorstandsmitglied Architektenkammer Rheinland-Pfalz
  • “Atmosphären in Beton”
    Louisa Focking, Mainz
  • “Vom Angstraum zum Vorzeige-Off-Space. Der Ebertplatz ist ein Biest – oder wie eigentlich alles gut werden könnte mit der Kölner Urbanität”
    Anke von Heyl, Die Brutalisten
  • “Lecker Stahlbeton – neues Storytelling rund um Beton, Offenbach und das World Wide Web”,
    Felix „Filou“ Sauer, Brutalismus Offenbach
  • AT: Nachhaltigkeit in der Denkmalpflege
    Dr. Johannes Warda, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • „Die Stadtterrasse“
    Derya Dogan, Wiesbaden

Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Rheinland-Pfalz mit 2 Unterrichtsstunden für alle Fachbereiche anerkannt.

SchUM Visuelles Gedächtnis und Architektur

SchUM Artist in Residence

In einer internationalen Ausschreibung wurden im Sommer 2021 Künstlerpersönlichkeiten eingeladen, ein Arbeitsprojekt vorzuschlagen, das sich auf das geistige und materielle Erbe der drei SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bezieht. Die jüdischen Gemeinden der drei Städte bildeten im Mittelalter einen Verbund, der als kulturelle Wurzel des mitteleuropäischen Judentums gilt, was durch die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe im letzten Jahr gewürdigt wurde. Das Land Rheinland-Pfalz und die drei beteiligten Städte tragen zur Finanzierung und Realisation des Projekts bei.

© Landeshauptstadt Mainz

Inzwischen haben die drei von einer hochkarätig besetzten Jury aus 90 Bewerbungen ausgewählten Stipendiaten teilweise ihren jeweils sechswöchigen Arbeitsaufenthalt angetreten. Es sind die Textilkünstlerin Katya Oicherman aus den USA, die die sich in Worms mit historischen Texten des Chronisten Juspa Schammes befasst, die Musikerin Avery Gosfield aus Italien mit einem Kompositionsprojekt in Speyer und der argentinische Architekt Germán Morales mit Gastaufenthalt in Mainz, der ab August in Zeichnungen und Fotos die baulichen Relikte der drei Judenviertel erfassen wird.

Morales hat sich während seines sechswöchigen Aufenthalts in Mainz, Worms und Speyer als SchUM Artist in Residence ausgiebig mit den Orten jüdischen Lebens und ihrer Architektur auseinandergesetzt. Er stellt seine Arbeitsergebnisse sowie ein früheres historisches Projekt aus seiner Heimat vor. Außerdem erläutert Dr. Marc Grellert, Fachgebiet Digitales Gestalten der TU Darmstadt, das Projekt „Synagogen in Deutschland – Eine virtuelle Rekonstruktion“ und blickt auf zukünftige Rekonstruktionsvorhaben, darunter zwei Mainzer Synagogen.

Das Zentrum Baukultur und die Landeshauptstadt Mainz laden herzlich ein zur Ausstellung und Gespräch | SchUM Visuelles Gedächtnis und Architektur | Mittwoch, 21. September 2022, 18.30 Uhr.

Ort: Synagogenzentrum Mainz, Synagogenplatz 1, 55118 Mainz (Eintritt frei)

Das Programm und die Angabe der Fortbildugspunkte werden hier Ende August veröffentlicht.

Eine unverbindliche Anmeldung ist bereits jetzt möglich. ANMELDUNG

Termin

Mittwoch, 21. September 2022 | 18.30 Uhr

Synagogenzentrum Mainz, Synagogenplatz 1, 55118 Mainz

Gewerbebaukultur | ZB vor Ort in Wittlich

CORONABEDINGT ABGESAGT!
20.09.2022, 18.30 Uhr Gesprächsabend in der Wittlicher Kultur- und Tagungsstätte Synagoge

Gewerbebauten sind Zweckbauten, die zumeist kostengünstig und effizient errichtet werden. Wir möchten Aufmerksamkeit auf die baukulturellen Dimensionen des Gewerbebaus lenken: Nicht selten prägen die Bauwerke durch die randständigen Lagen von Gewerbegebieten den ersten Eindruck, den Orts- oder Stadteingang. Neben dieser Funktion als Aushängeschild bieten Gewerbebauten große Potenziale, um die Herausforderungen des Klimawandels anzugehen: Große Dachflächen, geschlossene Fassaden und wenig genutzte Freiflächen eigenen sich z.B. für die Implementierung von Photovoltaik oder für eine Begrünung – hier kann ein Beitrag zur Energiewende, zur Kontrolle lokaler Aufheizung, zum Regenwassermanagement und nicht zuletzt zur Förderung der Biodiversität geleistet werden.

Foto: GHBA Industrieplaner und Architekten

Gesamtkunstwerke

13.09.2022 | 19.00 Uhr | Ausstellungseröffnung | Gesamtkunstwerke

Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland

Die Formgeber des Funktionalismus | Die Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling hat eine herausragende Bedeutung für die Nachkriegsmoderne in Deutschland. Zugleich ist die Qualität ihrer Projekte in Vergessenheit geraten. Diese Lücke in der Wahrnehmung möchten die Kuratoren Hendrik Bohle und Jan Dimog mit der Wanderausstellung und der dazugehörigen Publikation schließen. Mit acht Projekten in Deutschland haben die beiden dänischen Baumeister in Deutschland die meisten Bauten außerhalb ihrer Heimat realisiert. Erstmals werden sieben Gebäude in einer Wanderausstellung präsentiert. Sie findet im Rahmen des deutsch-dänischen kulturellen Freundschaftsjahres 2020 und anlässlich Jacobsens fünfzigsten Todestages 2021 statt und endet, durch die Pandemie verzögert, 2022 im Brückenturm, der Teil ist des Ensembles des Mainzer Rathaus.

Deutsch-dänische Verbundenheit | Der nordische Funktionalismus von Jacobsen und Weitling ist ein Spiegel der Visionen der alten BRD. Es ging bei den Entwürfen und Aufträgen um Demokratie, Prestige und Effizienz. Die Ausstellung wirft ein Schlaglicht auf die Formgeber und die baukulturelle Verbundenheit zwischen Dänemark und Deutschland. Sie ist zugleich eine Bestandsaufnahme der heutigen Situation und des Umgangs mit dem Erbe der Spätmoderne. Die Kuratoren möchten die Besucher dazu anregen, sich selbst ein Bild der Architektur von Jacobsen und Weitling zu machen. Die Reise führte sie ans Meer, in Modellstädte der Moderne und zu einer Vielschichtigkeit, die eine Auseinandersetzung im Sinne Otto Weitlings provoziert: „Ein Für und Wider wäre schon ein positives Zeichen, denn ein Haus, über das man nicht redet, ist meist nicht der Rede wert.“

Das Zentrum Baukultur und die Kuratoren von The Link laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung | Gesamtkunstwerke | Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland | Dienstag, 13. September 2022, 19.00 Uhr.

 Foto: Fassade des Mainzer Rathauses (c) Hendrik Bohle, Berlin

Ausstellung bis 21. Oktober 2022

Homepage Gesamtkunstwerke

Werkschau

15.07.2022 | 18.30 Uhr | Ausstellungseröffnung  Werkschau

Zum ersten Mal gastiert die jährliche Werkschau der Mainzer Fachschaft Architektur im Zentrum Baukultur! Professorinnen und Professoren sowie Lehrbeauftragte nominierten dafür die besten Arbeiten der vergangenen zwei Semester, die Studierenden der Fachschaft wählten dann daraus aus: Die Werkschau zeigt einen breiten Überblick über die Ergebnisse der Arbeit in allen Fächern und Semestern der Fachrichtung Architektur an der Hochschule Mainz.

Architekturbüros aufgemerkt: hier kommt der Nachwuchs, hier wird sichtbar, wo die Reise hingeht. Das Zentrum Baukultur und die Fachschaft Architektur der Hochschule Mainz laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung | Werkschau | Freitag, 15. Juli 2022, 18.30 Uhr.

Foto: Fachschaft Architektur, Hochschule Mainz

Ausstellung
bis 29. Juli 2022, Mi-Fr von 14-18 Uhr

Begrüßung
Joachim Rind, Architekt, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Impuls
Prof. Dr. Susanne Weissman, Präsidentin der Hochschule Mainz

Einführung
Prof. Kerstin Molter, Vizepräsidentin der Hochschule Mainz, Professorin für Entwerfen und Konstruieren, Fachrichtung Architektur

Vorstellung
Exemplarische Präsentation ausgewählter Aufgabenstellungen und Ergebnisse

ZUR ANMELDUNG

Das Urbane im Peripheren

 

09.06.2022 – 08.07.2022 | Ausstellung

Der Europäische Architekturfotografie-Preis architekturbild 2021

Stadt und Land, die Wanderbewegungen zwischen Ballungsräumen und ländlichen Gegenden, ihre jeweilige Attraktivität und Eigenständigkeit, aber auch Abhängigkeit und Verschränkung miteinander – das bewegt die Menschen dauerhaft, sei es, dass sie sich freiwillig oder gezwungenermaßen für eines dieser Lebensumfelder entscheiden oder auch zwischen beiden Welten pendeln. Die Schichten zwischen Stadt und Land werden durchlässiger, eine klare Zuordnung wird schwieriger. Nun könnte das Thema des EAP 2021 auch umgekehrt »Das Periphere im Urbanen« lauten; den Auslobern erschien es aber interessanter, den subtilen oder auch augenfälligen Auswirkungen der Stadt-Land-Bewegung nachzuspüren. Und was wäre dafür prädestinierter als die Architekturfotografie?! 

Foto: Oliver Heinl, Rednitzhembach

Die 28 besten Arbeiten wurden von einer internationalen und interdisziplinären Fachjury ausgewählt.

Das Zentrum Baukultur lädt herzlich ein zur Ausstellungseröffnung  

Europäischer Architekturfotografie-Preis architekturbild 2021 | Das Urbane im Peripheren | Donnerstag,  9. Juni 2022, 18.30 Uhr.

 

Begrüßung
Thomas Dang, Architekt und Vorstandsmitglied der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Einführung in den Wettbewerb
Christina Gräwe, Vorsitzende architekturbild e.v., Berlin

Mehr oder weniger Licht
Oliver Heinl, selbstständiger Fotograf und 1. Preisträger “architekturbild 2021”, Rednitzhembach       

Das Urbane im Peripheren – Thesen zur Entwicklung des ländlichen Raums
Prof. Dr. Ilka Mecklenbrauck, Professorin für Städtebau und Entwerfen, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

                                                                                        

Einladung (PDF)

Anmeldung

 

Gewerbebaukultur

ZB vor Ort

Gesprächsabend im Kulturzentrum in Bingen

Gewerbebauten sind Zweckbauten, die zumeist kostengünstig und effizient errichtet werden. Wir möchten Aufmerksamkeit auf die baukulturellen Dimensionen des Gewerbebaus lenken:
Nicht selten prägen die Bauwerke durch die randständigen Lagen von Gewerbegebieten den ersten Eindruck, den Orts- oder Stadteingang.

Neben dieser Funktion als Aushängeschild bieten Gewerbebauten große Potenziale, um die Herausforderungen des Klimawandels anzugehen:
Große Dachflächen, geschlossene Fassaden und wenig genutzte Freiflächen eigenen sich z.B. für die Implementierung von Photovoltaik oder für eine Begrünung – hier kann ein Beitrag zur Energiewende, zur Kontrolle lokaler Aufheizung, zum Regenwassermanagement und nicht zuletzt zur Förderung der Biodiversität geleistet werden.
Das Zentrum Baukultur und der BVMW laden herzlich ein zum

Gesprächsabend | Gewerbebaukultur 

Dienstag, 10. Mai 2022, 18.30 Uhr im Kulturzentrum Bingen | Freidhof 11

Foto: Stiftung Natur und Witschaft

Begrüßung
Thomas Feser, Oberbürgermeister der Stadt Bingen am Rhein

Impulse
Petra Dick-Walther, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz
Dr. Ulrich Link, Vorstand der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz – ISB

Vorträge
Dr. Sandra Sieber, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Entwerfen + Freiraumplanung, TU Darmstadt
Grün statt Grau – Gewerbegebiete im Wandel

Frederik Helms, Architekt und Stadtplaner, Gräf Architekten Kaiserslautern
Gewerbebaukultur

Im Gespräch
Daniela Schmitt | Dr. Ulrich Link | Dr. Sandra Siebert | Frederik Helms

Moderation
Dr. Björn Hekmati, Leiter Zentrum Baukultur

Anmeldung

Einladung (PDF)

Veranstalter:

Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz

Kooperationspartner:

BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz – ISB

Architekturpreis Wein 2022

27.04.2022 | 18.30 Uhr | Eröffnung und Preisverleihung

Zum fünften Mal prämiert der Architekturpreis Wein deutschlandweit bemerkenswertes Bauen für den Wein: Vom Weingut bis zum Forschungsinstitut, vom Weinbergshäuschen bis zum Zentrum für den Onlinehandel. Diesmal besonders wichtig: Nachhaltigkeit.

 

Foto: siehe www.weinundarchitektur.de

Mit dem Architekturpreis Wein sollen beispielhafte Lösungen der Architektur, der Innenarchitektur, der Landschaftsarchitektur und des Städtebaus im Bereich von Weinbau, Weinproduktion, Weinvermarktung bzw. Gastronomie und Beherbergung im Zusammenhang mit Weinbaubetrieben in Deutschland gewürdigt und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei will der Architekturpreis Wein 2022 insbesondere solche Projekte auszeichnen, die als ganzheitliche Lösungen aus der engen Zusammenarbeit mit Winzern und Architekten der verschiedenen Fachbereiche hervorgegangen sind.

Nachhaltigkeit nun also auch beim Architekturpreis Wein? Selbstverständlich! Gerade dort und gerade jetzt. In den Weinbergen ist längst greifbar, warum es mehr, denn je auf die Schonung natürlicher Lebensgrundlagen ankommt. Das Bauen trägt in Deutschland ganz erheblich zum Abfall- und zum CO2-Aufkommen bei. Und beide: Winzerinnen und Architekten, Architektinnen und Winzer wissen: Ohne Qualität ist Nachhaltigkeit nicht zu haben. Wir müssen also reden – über Wege zum besseren Bauen, über Nachhaltigkeit und über Ressourcenschonung.

Ausloberin des Architekturpreises Wein 2022 ist die Architektenkammer Rheinland-Pfalz mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz und des Deutschen Weinbauverbandes. Medienpartner ist der Meininger Verlag.

Das Zentrum Baukultur und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung mit Preisverleihung | 27. April um 18.30 Uhr im Zentrum Baukultur in Mainz.

 

Talk |  Wein + Architektur + Nachhaltigkeit
Andy Becht, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Joachim Rind, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Heinz-Uwe Fetz, Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes
Sina Erdrich, Deutsche Weinkönigin

Vorstellung der Nominierungen 
Prof. Andrea Wandel, Architektin und Juryvorsitzende
René Pier, Innenarchitekt und Mitglied der Jury

Preisverleihung
mit den Auslobern des Architekturpreises Wein 2022

Moderation
Marcus Niehaves, ZDF WISO

Start-ups meet Bauwirtschaft

Der Wohnungsbau befindet sich in einem Umbruch: Die Industrie 4.0 eröffnet neue digitale Möglichkeiten für eine Vielzahl von Prozessen für Architekten, Bauunternehmen und Innenausstatter. Neue regenerative Baustoffe wie z.B. Holz gewinnen an Bedeutung. Der soziale Wohnungsbau ist insbesondere in Rheinland-Pfalz längst attraktiv auch für Haushalte mit mittleren Einkommen geworden. Diese Potenziale gilt es mit Hilfe von Transparenz und Kommunikation zwischen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette Bau zu nutzen. 

Um dies aufzugreifen, laden am 13. April 2022 die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, der Gutenberg Digital Hub, das Zentrum Baukultur sowie das Bauforum Rheinland-Pfalz GbR ab 18:00 Uhr zur kostenlosen Veranstaltung „Start-ups meet Bauwirtschaft“ im Gutenberg Digital Hub ein.

Foto: ISB (RLP)

Weitere Informationen finden Sie hier: www.isb.rlp.de

EINLADUNG

Termin

Mittwoch, 13. April 2022 | 18.00 Uhr

Veranstalter:

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

Kooperationspartner:

Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz

Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Gutenberg Digital Hub

Bauforum Rheinland-Pfalz GbR

1 2 3 4 21