Bodenpolitik | Ware oder Gut?

©Berit JägerIn Rheinland-Pfalz kostet ein Quadratmeter Bauland durchschnittlich 144 Euro, in Mainz bis zu 2000 Euro, Tendenz steigend. In Anbetracht der hohen Nachfrage auf dem Immobilienmarkt bei gleichzeitiger Knappheit von bezahlbarem Wohnraum stellt sich die Frage, wie verfügbares Bauland gerecht, gemeinwohlorientiert und nachhaltig verteilt und bewirtschaftet werden kann. Die Vielzahl bodenpolitischer Instrumente der kommunalen Selbstverwaltung gliedert sich in Planungshoheit, Baurecht, Steuerfindungsrecht, Investitionen und Eigentumsrechte. Die Effektivität dieser Steuerung ist von den lokalen Gegebenheiten ebenso abhängig wie von den Zielen und Strategien der jeweiligen Gebietskörperschaft. Aber reicht die Schlagkraft der vorhandenen Instrumente aus, um den veränderten Herausforderungen sozialverträglicher, nachhaltiger und resilienter Stadt- und Siedlungsentwicklung gerecht zu werden?

Foto: ©Berit Jäger

Das Zentrum Baukultur lädt herzlich ein zum

Gesprächsabend | Ware oder Gut? | Strategien der Bodenpolitik | Donnerstag, 25. November 2021, 18.30 Uhr.

Begrüßung          Felix Edlich, Leiter der Bauabteilung im FM RlP

Vorträge             

Prof. Dr. Laura Calbet, Fachgebiet Theorien und Methoden der Stadtplanung, Universität Stuttgart

Prof. Dr. Dirk Löhr, Mitglied im DASL-Ausschuss Bodenpolitik, Fachbereich Umweltwirtschaft/-recht -, Umweltcampus Birkenfeld der HS Trier

Im Gespräch     

Frank Böhme, Freier Stadtplaner Kaiserslautern, Vizepräsident AKRP

Christoph Kamplade, Stadtbaumeister, Landau in der Pfalz

Prof. Dr. Laura Calbet

Prof. Dr. Dirk Löhr

Klima und Biodiversität

Beiträge im privaten Wohneigentum

Artensterben und Klimaerwärmung sind globale und epochale Herausforderungen für uns alle, sie zwingen uns zum Umdenken und zum Handeln. Welchen Beitrag können private Wohnungs- und Hauseigentümer dabei leisten? Bewachsene Fassaden und Dächer, die Wärme dämmen und Schatten spenden; Gärten, die lokale Aufheizung mildern und Lebensräume für die Tierwelt schaffen; Entwässerungskonzepte, die Starkregen puffern und den Wasserverbrauch reduzieren – die Liste möglicher Maßnahmen ist lang. Ob freistehendes Einfamilienhaus mit Garten oder Eigentumswohnung im sanierten Altbestand, bei jeder Bauaufgabe können Klima und Biodiversität mitgedacht werden. Der Abend vermittelt einen Überblick über Maßnahmen für Bauwerk und Freiraum, zeigt gute Beispielprojekte und beleuchtet die Wirtschaftlichkeit.

Das Zentrum Baukultur und die LBS Landesbausparkasse Südwest laden herzlich ein zum

Gesprächsabend | Klima und Biodiversität | Beiträge im privaten Wohneigentum | Donnerstag, 4. November 2021, 18.30 Uhr.

Begrüßung          Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Vorträge             
Prof. Dr. Nicole Pfoser, Architektin, M.Sc. Landschaftsarchitektur,
Bundesverband GebäudeGrün (BuGG),
Professorin für Objektplanung an der HfWU Nürtingen-Geislingen
Dach- und Fassadenbegrünung

Klaus-Dieter Aichele, Landschaftsarchitekt bdla/dwb
BIERBAUM.AICHELE.landschaftarchitekten, Mainz/Frankfurt a.M.
Gärten: Natürlich schön – nachhaltige Freiraumgestaltung
im privaten und öffentlichen Umfeld

Im Gespräch     
Uwe Wöhlert, stv. Vorstandsvorsitzender LBS,
Prof. Dr. Nicole Pfoser,
Klaus-Dieter Aichele,
Das eigene Zuhause umweltfreundlich gestalten.  

Moderation           
Marcus Niehaves, ZDF WISO

Rathaus | Fotografien von Marcus Höhn

Arne Jacobsen und Otto Weitling haben der Stadt Mainz mit dem Mainzer Rathaus von 1973 ein selbstbewusstes Wahrzeichen hinterlassen. Das Ensemble, das auch das Zentrum Baukultur beherbergt, ist in die Jahre gekommen. Seine denkmalgerechte Instandsetzung ist aktuell Gegenstand kontroverser Diskussionen in der lokalen Öffentlichkeit und der Fachwelt – der Bau polarisiert.

Marcus Höhn ist ein gefragter Berliner Fotograf. Die Ausstellung „Rathaus“ zeigt eindrucksvoll Kubatur, Materialität, Ausstattung und Atmosphäre des Mainzer Rathauses im Zustand vor der Sanierung, sie ist eine fotografische Liebeserklärung an Arne Jacobsens Werk in der Geburtsstadt von Marcus Höhn.

© Marcus Höhn

Das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz lädt herzlich ein zur

Ausstellungseröffnung | Rathaus | Fotografien von Marcus Höhn | Dienstag, 26. Oktober 2021, 18.30 Uhr

Begrüßung          Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz

Vorträge
Hendrik Bohle, Architekt, Kurator der Ausstellung „Gesamtkunstwerke“,
The Link, Berlin | Nordisch. Modern. Mainz.
Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling am Rhein
Edda Kurz, Architektin BDA, Vizepräsidentin der Architektenkammer RLP | Impuls

Musik    
DJ Psycho Jones                         

Ausstellung       
bis 19. November 2021

gefördert durch:
Landeshauptstadt Mainz BKI – das Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern

Gesprächsabend | Szenografie auf der Bühne und im Stadtraum

Szenografie ist die Kunst der Inszenierung im Raum, sie ist auf der Bühne ebenso wie in der Stadt Ausdrucksmittel und Kulturtechnik. Bühnenbilder und architektonische Insze-nierungen bilden Narrative zum Zeitgeist und beziehen Stellung zu politischen und gesellschaftlichen Themen. Sie inspirieren sich dabei wechselseitig. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der dramaturgischen und architektonischen Raumproduktion werden im Gespräch beleuchtet.

„Cardillac“ von Paul Hindemith, Regie: Robert Tannenbaum, Dirigent: Graville Walker.
Eine Aufführung des Theater Freiburg Juni 1992 © Gerd Friedrich

Begleitend zur Ausstellung „Geschichten Raum geben“ lädt das
Zentrum Baukultur herzlich ein zum

Gesprächsabend | Szenografie auf der Bühne und im Stadtraum | Donnerstag, 30. September 2021, 18.30 Uhr

Begrüßung          Edda Kurz, Vizepräsidentin Architektenkammer Rheinlan-Pfalz

Einführung         Adeline Seidel, freie Architekturjournalistin

Im Gespräch     
Gerd Friedrich, Bühnenbildner und Kurator der Ausstellung
Thomas Dörfler, Bühnenbildner, Ausstattungsleiter, Pfalztheater Kaiserslautern
Oliver Langbein, Professor für Szenographie FH Dortmund, office for subversive architecture (osa)                            

Moderation           
Adeline Seidel, Architekturjournalistin

Gesprächsabend | Dramaturgie im Polarlicht

Foto: "Baumeister Solnes" von Henrik Ibsen. Eine Aufführung des Freien Schauspiel Ensembles Frankfurt im September 2009 (c) Felix J. Holland

Skandinavische Literatur auf deutschen Bühnen

Donnerstag, 23. September 2021, 18.30 Uhr

Der Themenabend behandelt Bühnenarchitekturen zu Theaterstücken nordischer Autoren wie z.B. Henrik Ibsen, August Strindberg und Lars Norén. Orientiert am diesjährigen Motto des Kultursommers Rheinlandpfalz „Kompass Europa: Nordlichter“ wirft der Abend damit ein Schlaglicht auf Kunst und Kultur der Länder Nordeuropas. Der Bühnenbildner Gerd Friedrich hat zusammen mit den Regisseuren Reinhard Hinzpeter und Hansgünther Heyme Stücke wie „Romersholm“, „Gustav Adolf“ oder auch „Nachtwache“ ausgestattet. Diese Arbeiten sind Bestandteil der Ausstellung „Geschichten Raum geben“, die Friedrichs Lebenswerk aktuell im Zentrum Baukultur zeigt. Kulturjournalistin Shirin Sojitrawalla erörtet mit Friedrich, Hinzpeter und Heyme das Zusammenspiel zwischen Bühnenbild und Inszenierung sowie aktuelle Tendenzen in der Interpretation historischer und zeitgenössischer Stücke an europäischen Bühnen. Die besondere Prägung nordeuropäischer Lebensart und ihr künstlerischer Ausdruck in Dramatik und Raumgestaltung stehen im Mittelpunkt des Gesprächs.

Foto: “Baumeister Solnes” von Henrik Ibsen. Eine Aufführung des Freien Schauspiel Ensembles Frankfurt im September 2009 (c) Felix J. Holland

Das Zentrum Baukultur lädt herzlich ein zum

Gespächsabend | Dramaturgie im Polarlicht | Donnerstag, 23. September 2021, 18.30 Uhr.

Begrüßung           Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Jürgen Hardeck

Im Gespräch     
Alexander May, freier Regisseur und designierter Intendant der Burgfestspiele Mayen
Reinhard Hinzpeter, Regisseur und Leiter des Freien Schauspiel Ensembles Ff
Gerd Friedrich, Bühnenbildner und Kurator der Ausstellung                                

Moderation           
Shirin Sojitrawalla, Kulturjournalistin, Wiesbaden

Cybersicherheit | VHV Versicherung | Vortrag und Diskussion

Die Cyberkriminalität steigt weiter an, auch Planungsbüros sind hiervon mehr und mehr betroffen. Wir sprechen darüber, wie man sich vor diesen Angriffen schützen und im Vorfeld gut absichern kann, aber auch darüber, wie Verträge gestaltet sein sollten, um Cyberangriff-bedingte Verzögerungen im Bauablauf abzufedern. Auch die optimale Nutzungsweise von BIM-Systemen wird thematisiert. Ist die Vielzahl an externen Zugriffen auf sensible Gebäudemodelldaten Chance oder Risiko? Wer haftet, wenn die büroeigene Infrastruktur angegriffen wird? Und wo erhält man schnell Hilfe, wenn der Bauablauf durch einen Angriff in Verzug gerät?

Das Zentrum Baukultur und die VHV Versicherung laden herzlich ein zu

Vortrag und Diskussion | Cybersicherheit | Dienstag, 14. September 2021, 18.30 Uhr.

Begrüßung            Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Vorträge                 BIM-Systeme – Chancen und Risiken
                               Andreas Pilot, Architekt, BIM Manager, Darmstadt
                               Dr.Vladimirs Petrovs, Cyberversicherung, VHV Versicherungen

Diskussion            Dr. Vladimirs Petrovs,
                              Andreas Pilot,
                              Tobias Schneberger, mann+schneberger Architekten Mainz

Moderation           Dr. Björn Hekmati, Leiter Zentrum Baukultur

Ausstellungseröffnung | Geschichten Raum geben

Die Retrospektive zum 50-jährigen Schaffen des in Rheinland-Pfalz lebenden Bühnen- und Kostümbildners Gerd Friedrich zeigt drei überdimensionierte Bücher, die sich der Arbeits- und Denkweise des Künstlers sinnlich annähern – eine Rauminstallation eigens für die Ausstellung geschaffen. An mehr als 50 Spielstätten begeisterten seine ideenreichen Bilder das Publikum der großen Häuser wie auch die Zuschauer der experimentellen Bühne. Die Ausstellung bietet einen Rundgang nicht nur durch Gerd Friedrichs vielfältiges Gesamtwerk, es erzählt zugleich ein Stück deutscher Theatergeschichte der letzten Jahrzehnte.

© Bettina Müller, 1994

Begleitveranstaltungen
23. September 2021, 18.30 Uhr | Dramaturgie im Polarlicht
30. September 2021, 18.30 Uhr | Szenografie auf der Bühne und im Stadtraum

Digitales für die Sommerpause

Die Ausstellung Gesamtkunstwerke – Architektur von Arne Jacobsen und Otto Weitling in Deutschland”, welche in diesem Jahr im Mainzer Brückenturm Station gemacht hätte, musste wegen der Pandemie auf 2022/23 verschoben werden.

Anlässlich der Ausstellung wurde die Podcast-Reihe “Gesamtkunstwerke” produziert. In den drei Teilen, „Die Kuratoren“, „das Denkmal“ und „Die lebenswerte Stadt“, werden übergreifende Aspekte zu Architektur, Denkmalschutz und Stadtplanung thematisiert – verbunden mit dem deutsch-dänischen Blick auf die Architektur von Weitling und Jacobsen. Viel Freude beim Reinhören in der Sommerpause!

Podcast Folge 1 | Gesamtkunstwerke | Die Kuratoren  

Podcast Folge 2 | Gesamtkunstwerke | Das Denkmal

Podcast Folge 3 | Gesamtkunstwerke | Die lebenswerte Stadt

 

 

Kommunikation im Raum | Präsentation und Ausstellung

Foto: Kristina Schäfer, Main

Präsentation der Master-Thesen

Zum Abschluss des 3-semestrigen Master-Vollzeitstudiums Kommunikation im Raum stellen die Absolventen Ihre interdisziplinäre Qualifikation in den Bereichen Innenarchitektur, Architektur und Design im Rahmen ihrer Master-Thesis unter Beweis. Gegenstand der fachübergreifenden Entwurfsarbeiten ist eine selbstgewählte und frei erarbeitete Auseinandersetzung mit dem Raum und seinen Inhalten als Kommunikationsmedium.

In Anwendung künstlerisch-gestalterischer, experimenteller und wissenschaftlicher Methoden entstehen somit innovative Stellungnahmen welche die gesamte Bandbreite der Kommunikation im Raum, insbesondere der in Mainz gelehrten Kernfelder “Architektonischer Raum”, “Medialer Raum”, “neue Technologien und deren Anwendung”, “Szenischer Raum” sowie “Objekt und Raum” zum Inhalt haben.

In guter Tradition werden am 9. Juli die Thesianer und Thesianerinnen im Studiengang „Kommunikation im Raum“ der Fachrichtung Innenarchitektur wieder im ZB von ihren Professoren geprüft, benotet und feierlich verabschiedet. Dem als geschlossene Gesellschaft organisierten Prüfungstag folgt die öffentliche Ausstellung der Thesis-Arbeiten.

Das Zentrum Baukultur lädt herzlich ein zur Ausstellung | Kommunikation im Raum | Präsentation Master-Thesen | 12. bis 15. Juli 2021 | 15 bis 18 Uhr

Hinweis: Aufgrund der jeweils aktuellen Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz, behalten wir uns vor die Ausstellung in den digitalen Raum zu verlegen. Weitere Informationen unter www.zentrumbaukultur.de.

Diskussion | Stadt, Land oder Randlage?

Foto: Stadt (links) christian | Land (rechts) Florent Martin | beide: stock.adobe.com

Veränderte Wohnperspektiven in Zeiten der Pandemie

Ein Blick vom Krisenjahr in die Zukunft des Wohnens: Wie hat sich unser Verständnis eines guten Zuhauses durch die Pandemie-Erfahrung verändert? Welche Bedürfnisse haben sich verstärkt? Und wie wirkt sich die Digitalisierung und Flexibilisierung des Arbeitslebens auf die Anforderungen an den Wohnstandort und das direkte Wohnumfeld aus?

Vorgestellt werden u.a. erste Zwischenergebnisse der Studie “digitalesarbeiten_anderswohnen“. Sie wurde in Auftrag gegeben vom Bauforum Rheinland-Pfalz und der Landesbausparkasse Südwest (LBS). Es wird diskutiert, wie das Wohnen abseits der Städte wieder attraktiver werden kann und welche neuen Chancen sich für ländliche Kommunen ergeben. Im Mittelpunkt stehen hierbei soziologische Aspekte, aber auch praktische und realitätsnahe Tipps und Kriterien. Braucht es unterschiedliche Konzepte für städtische und ländliche Räume und welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, um Neubürger anzuziehen? Das Zentrum Baukultur und die LBS Südwest laden herzlich ein zu Studie im Gespräch | Stadt, Land oder Randlage? | Veränderte Wohn-Perspektiven in Zeiten der Pandemie | Diskussion online ab Mittwoch, 12. Mai 2021.

Zum Gespräch

Grußwort         

Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin, Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz

Impuls              

Prof. Dr. Annette Spellerberg, Expertin für Stadtsoziologie, TU Kaiserslautern

Im Gespräch    

Uwe Knauth, Architekt und Vorstandsmitglied Architektenkammer Rheinland-Pfalz

Prof. Dr. Annette Spellerberg

Tobias Voigt, Ortsbürgermeister und Mitentwickler des Projekts „Dorf-Büro“, Buch/Hunsrück

Uwe Wöhlert, stv. Vorstandsvorsitzender, Landesbausparkasse Südwest (LBS)

Alexandra May, Immobilienökonomin und Journalistin (Moderation)

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